Honorar

Rentenberater  vertreten ausschließlich die Interessen ihrer Mandanten. Sie erhalten daher keine Provisionen o.ä., sie  können daher  nie in Konflikt mit eigenen  Interessen oder denen des Gegners geraten. Darauf dürfen Sie sich verlassen.

Grundlage der Vergütung von Rentenberatern ist – wie bei Anwälten auch – das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz  ( RVG). Genauso wie Rechtsanwälte können Rentenberater aber auch freie Honorarvereinbarungen treffen, z. B. die Vereinbarung eines Stundenhonorars.

Die Kosten für eine einstündige Erstberatung zu einem konkreten Thema ( z. B. Rente mit 63, freiwillige Zahlung in die Deutsche Rentenversicherung etc.) kostet maximal € 249,90 (€ 190,00 Beratungsgebühr + € 20,00 Auslagen zzgl. USt) je nach Zeitaufwand. Diese Kosten werden anschließend bei Auftragserteilung mit den anfallenden Gesamtkosten verrechnet.

Ein Verfahren (zum Beispiel: Kontenklärung) kostet zwischen 50,- € und maximal 640,- €. Dabei darf der Kostenmittelwert von 300,- € nur überschritten werden, wenn es sich um eine komplizierte oder aufwändige Angelegenheit handelt, zum Beispiel ein Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung.

Es kann auch eine Honorarvereinbarung, unabhängig von den Möglichkeiten des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes vereinbart werden, zum Beispiel auf Stundenbasis.

Lohnt sich das für mich?

Sicherlich kennen Sie den Spruch „Was nichts kostet, ist nichts“, darüber muss jeder für sich selbst entscheiden. Das Wissen, das Ihnen durch mich zur Verfügung steht kam auch nicht von „nichts“.

Sie sollten gegenüberstellen, welchen Unterschied meine Arbeit bringt – besonders wenn dies z. B. bei Bewilligung eines Anspruchs erwirkt, der Ihnen vorher verwehrt wurde.

Bedenken Sie auch, dass in der Regel dem Aufwand auch ein  Nutzen,  z. B. in Form einer höheren Rente gegenübersteht. Selbst wenn sich „nur“ ein monatlich höherer Anspruch von 10,– € ergibt, dann haben sich Ihre Kosten von z. B. 200,– € relativ schnell amortisiert. Und sollte sich wirklich kein finanzieller Nutzen ergeben, so haben Sie doch die Gewissheit, dass Sie möglichst alles erhalten, was Ihnen zusteht und Sie nicht doch eventuell Ansprüche aus Unwissenheit verschenken.

Die Finanzämter erkennen Rechtsberatungs- und Prozesskosten, sowie an Rentenberater gezahlte Honorare, die im Zusammenhang mit Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder der privaten Rentenversicherung, sowie aus der betrieblichen Altersvorsorge stehen, als Werbungskosten an. BdF IV B 5-S 2255-357/97